
Zwar sind unsere Länder auf zwei Staaten aufgeteilt, doch gehören sie trotzdem zusammen. Ein wenig sieht man es auch an der Mentalität des Volkes. Sehr viele Bauern wohnen hier und leben (meist) naturverbunden und traditionsbewusst. Auch die Dialekte ähneln sich. Der Süden scheint etwas temperamentvoller, was vielleicht auch mit der Mischung deutscher und italienischer Menschen und Lebensart zu tun hat.
Die Weihnachtsmärkte sind in Tirol wie in Südtirol in selbem Maße anziehend. Berge gibt es hier wie da und Schnee vielleicht im Norden etwas mehr. Doch das bodenständige Flair, Glühwein und Lebkuchen vereinen die Völker und zeugen von gemeinsamen Wurzeln.
Und noch ein Brauch vereint Süd- mit Nordtirol:
Das Törggelen wird hier wie da mit dem Genuss von schöner Landschaft kombiniert. Es handelt sich dabei um das gemeinsame Genießen einer herzhaften Mahlzeit. Als Nachspeise werden gebratene Kastanien, im Ausland Maroni genannt, gereicht. Und wenn er vorhanden ist, wird zugleich dem neuen Wein zugesprochen. Schließlich muss er ja verkostet und (wenn es noch geht) beurteilt werden
. Ah ja, die Wanderung durch herbstliche Landschaft wird doch eher vor dem Schmaus empfohlen.
So verbindet Österreich und Italien ein unsichtbares Band von Brauchtum und Kultur zwischen zwei kleinen Volksgruppen. Spannend! Im wahrsten Sinne des Wortes
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