Kastanien und Kerzen in Tirol…ein Spaziergang durch die Gedankenwelt

Tiroler Trachten

Zwar sind unsere Länder auf zwei Staaten aufgeteilt, doch gehören sie trotzdem zusammen. Ein wenig sieht man es auch an der Mentalität des Volkes. Sehr viele Bauern wohnen hier und leben (meist) naturverbunden und traditionsbewusst. Auch die Dialekte ähneln sich. Der Süden scheint etwas temperamentvoller, was vielleicht auch mit der Mischung deutscher und italienischer Menschen und Lebensart zu tun hat.
Die Weihnachtsmärkte sind in Tirol wie in Südtirol in selbem Maße anziehend. Berge gibt es hier wie da und Schnee vielleicht im Norden etwas mehr. Doch das bodenständige Flair, Glühwein und Lebkuchen vereinen die Völker und zeugen von gemeinsamen Wurzeln.
Und noch ein Brauch vereint Süd- mit Nordtirol:
Das Törggelen wird hier wie da mit dem Genuss von schöner Landschaft kombiniert. Es handelt sich dabei um das gemeinsame Genießen einer herzhaften Mahlzeit. Als Nachspeise werden gebratene Kastanien, im Ausland Maroni genannt, gereicht. Und wenn er vorhanden ist, wird zugleich dem neuen Wein zugesprochen. Schließlich muss er ja verkostet und (wenn es noch geht) beurteilt werden ;-) . Ah ja, die Wanderung durch herbstliche Landschaft wird doch eher vor dem Schmaus empfohlen.
So verbindet Österreich und Italien ein unsichtbares Band von Brauchtum und Kultur zwischen zwei kleinen Volksgruppen. Spannend! Im wahrsten Sinne des Wortes :-)

Veröffentlicht in: on Oktober 26, 2009 at 1:01 Kommentar schreiben
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Urlaub am Bauernhof – Urlaub mal anders

Vor kurzem berichtete das Hamburger Magazin Stern über eine andere Art von Auszeit: Freiwillige Arbeitseinsätze auf Südtiroler Bergbauernhöfen. Das von einem eigenen Trägerverein unterstützte Programm vermittelt interessierte, hilfsbereite Menschen Freiwilligeneinsätze – ein Urlaub der anderen Art. Zwar ist dabei nicht gerade an Entspannung zu denken, doch gerade diese Art der Auszeit interessiert immer mehr Leute. Man hilft einer Familie, die es schwer hat und kann mit der Natur und dem landwirschtaftlichen Leben in enster Berührung stehen. Man wird Teil der Familie – genau das sind Wünsche, die immer mehr Menschen suchen und dafür gerne eine Kraftanstrengung in Kauf nehmen.

Wer einen „klassischen“ Urlaub auf dem Bauernhof in den Bergen sucht, aber nicht an harter Arbeit, sondern Entspannung in der Natur interessiert ist, dem sei es empfohlen, beim Roten Hahn nach Informationen zu suchen. Südtirol bietet dabei ganz unterschiedliche Arten von Uadb an: Im Überetsch und an der Südtiroler Weinstrasse befinden wir uns in der Talsohle und an deren Hängen inmitten von Obst- und Weingärten – ideal für Weinreisen. In den höher gelegenen Gebieten – z.B. im Ahrntal – kann man hingegen einen Urlaub auf dem Bergbauernhof mit Tierhaltung genießen.

Veröffentlicht in: on Juli 9, 2009 at 9:16 Kommentare (1)

„Labyrinth:: Freiheit“ auf der Franzensfeste

labyrinth::freiheit

Am 9. Mai wurde in der Franzensfeste bei Brixen gemeinsam mit den Kulturlandesräten aus Südtirol, Tirol und dem Trentino Sabina Kasslather Mur, Beate Palfrader und Franco Panizza die Ausstellung „Labyrinth::Freiheit“ eröffnet. Das Thema wird in Geschichten und anhand von Kunstobjekten erörtert und wurde natürlich vor dem Hintergund des Gedenkjahres wohlüberlegt gewählt. Um zu diesem Ziel zu kommen, wurde ein internationaler Ideenwettbewerb ausgeschrieben. Vielschichtig und natürlich modern multimedial sollte die Ausstellung sein. Den Ansprüchen der Macher wurden schließlich die Kreativen Alex Susanna, Paul Thuile, Christian Schwienbacher und Richard Veneri gerecht.

Und nun darf man auf 14.000 m² in 86 Räumen 200 Exponate zum Thema von 50 verschiedenen Künstlern aus Südtirol, Italien und ganz Europa betrachten. Die Freiheit bringt natürlich auch die Auseinandersetzung mit Unfreiheit mit sich … wer hat darüber schon mal intensiv nachgedacht?

Mal sehen, ob ich mir die Ausstellung anschaue. Bei dem Umfang werde ich mir ein totales Wochenende reservieren.

Brixen Hotel

Userfreundliche Websites

bga karte

Userfreundlich“, dieses Wort ist vielen Menschen noch sehr fremd. Für jene Unternehmer aber, die im und mit Internet ihr Geld verdienen, ist es unumgänglich. Die Seiten im Netz sollen intensiv genutzt werden. On-Page-Optimierung ist angesagt. Damit der User, also derjenige, der sich online informieren will, auch schnell zurechtfindet und die Seite nicht mehr verlässt, müssen Menüpunkte, Design, die Schrift usw. so positiv wirken und den Betrachter beeindrucken oder ihm zumindest vermitteln, das er hier findet, was er sucht. Interessante Suchfunktionen, viele informative Texte und Bilder, die Eindruck hinterlassen, sind für Seiten, die den Benutzer fesseln wollen, garantiert von Vorteil. Diese Seite z.B. über das Meraner Land hat auch eine eigene Liste, auf der Hotels aus Meran und Umgebung zu finden sind. Das Wetter in Südtirol findet man in diesen Seiten natürlich auch. Wandertouren, Sehenswürdigkeiten, die genaue Adresse der Unterkünfte und Vieles mehr auf einer sehr interessanten Karte macht die Organisation des Urlaubs von dieser einen URL aus erfreulich leicht. Am User sollten sich mehrere Reiseportale orientieren, dann hätten sie vielleicht auch den erwünschten Erfolg…

Veröffentlicht in: on Mai 8, 2009 at 7:00 Kommentar schreiben

Trientner Bergfilmfestival in Schlanders

Für den, der es noch nicht weiß: Trentino und Südtirol sind zwei benachbarte Provinzen in Italien. Beide dürfen sich als Heimat der Dolomiten sehen, die Berglandschaft ist den beiden Ländern also gemein. Nun findet alljährlich das Bergfilmfestival in Trient statt, in dem sich die jeweiligen Filme mit der Bergwelt auseinandersetzen. Zum 57. Mal sieht man wieder ausgewählte Streifen und wird vom 21. April bis 3. Mai 2009 vor eine Wahl zwischen guten und besseren Filmen gestellt.

Das „Trientner Bergfilmfestival“ geht auch auf Tour und ist am 14. und 15. April, also in diesen Tagen in Schlanders im Schönherr-Kino. Dort werden einige Filme aus dem Programm 2008 gezeigt, darunter auch zwei preisgekrönte Produktionen. Die fünf Filme nennen sich:

> „Die wilden Siebziger“

> „Facing Obsession“

> „Weitwandern in Piemont“

> „Grab in eisigen Höhen“ (15. April)

> „Schafskälte“ (15. April)

und bieten interessante Geschichten rund um die Natur in den Bergen.

Doch auch Trient selbst ist auf jeden Fall einen Besuch wert, denn dort gibt es neue Filme, Bücher in der Ausstellung „Montagnalibri“, Vorträge über Erlebnisse und Experimente am Berg und eben die teilweise sehr guten Filme über Vorstellbares und Unvorstellbares in den und rund um die Felsen. Ich hab mir nur die Beschreibung des Filmes „20 Seconds of Joy“ angeschaut…und gestaunt. Welten, die nicht jeder kennt, öffnen sich bei diesem Festival bestimmt.

Veröffentlicht in: on April 15, 2009 at 9:09 Kommentar schreiben
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Die Bären im Trentino

Die Bären sind wieder los! Im Trentino hielten sie ihren Winterschlaf, jetzt sind sie – natürlich – daraus erwacht. Bei den fast schon sommerlichen Temperaturen und dem fortgeschrittenen Monat innerhalb des Jahreszyklus war es zu erwarten. Und die Bären ziehen in Richtung Norden. In Tirol im hinteren Stubaital wurde bereits „Toni“ gesichtet, der wahrscheinlich in Richtung Bayern weiter wandern wird. Auf Wanderschaft und ziemlich sicher zugleich auf Suche nach einem neuen Revier gehen meist die männlichen Bären. Die Weibchen sind wesentlich seltener auf Wanderschaft. Bis das geeignete und freie Revier gefunden ist, sucht ein Bär schon mal für ein paar Wochen oder Monate. Und dabei kommt er immer wieder mit den Menschen und Tieren in Kontakt. WWF-Experten fordern nun einen Managmentplan, der vom Trentino bis nach Bayern über den Umgang mit den Bären aufklären und vor allem auch Schafherden besser schützen soll.  Bestehende Pläne seien noch lückenhaft, wissen die Tierschützer. Mal sehen, ob es dieses Jahr auch ohne Abschuss klappt. In Slowenien gibt es übrigens viele dieser Tiere.

Veröffentlicht in: on April 8, 2009 at 9:10 Kommentar schreiben

Mumienkongress

„Unser“ Ötzi schafft es immer wieder! Sogar einen eigenen Kongress für Mumienforscher organisierte man in den vergangenen Tagen, genauer gesagt vom 19. bis 22. März. 140 Mumienforscher waren in Bozen und genossen die vielen Mumien aus aller Welt, die zur Zeit im Archäologiemuseum in Bozen neben Ötzi ausgestellt werden. Sie diskutierten und informierten sich durch mehr als 80 Vorträge und Poster Präsentationen über den Stand der Dinge im Bereich der Mumienforschung. Laut EURAC sei dies der erste Mumienkongress weltweit gewesen.

Veröffentlicht in: on März 23, 2009 at 8:01 Kommentar schreiben
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Intensive Gaumenfreuden in Meran

Das gab es schon mal im letzten Jahr und heuer sollen einige Menschen wieder die einzigartige Möglichkeit bekommen, ihren Geschmackssinn besonders ausgeprägt zu erfahren. Blinde Kellner werden wieder an einem ausgewählten Ort in vollkommener Dunkelheit ein exquisites Menü servieren. Und die Gäste können sich ohne Ablenkung und in totaler Konzentration auf die Erlebnisse ihrer Geschmacksnerven einlassen. Als Eventdinner bezeichnen die Macher dieses Dinner in the Dark, die einen nennen es ein neues Abenteuer, die anderen fragen sich, was da an (komischen) Ideen wohl noch kommen wird. Auf jeden Fall ist dies eine sehr kreative Art, einen Abend zu gestalten. Der Clou sind die Kellner, die sich in der Finsternis trotzdem perfekt zurechtfinden, da sie nichts anderes kennen. Und weil in der Küche das Licht sehr wohl brennen darf, werden die Speisen hervorragend munden… In Meran im Plantitscherhof hat man bereits im März und wird man wieder im April ein solches Dinner organisieren. Hier kann man sich informieren.

Veröffentlicht in: on März 2, 2009 at 9:15 Kommentar schreiben

Eislaufen

Noch dürfen wir es nutzen und das tun wir auch! Die Seen sind zumindest im Süden Südtirols wieder offen, diese Saison ist bereits vorbei. Doch die Eisplätze und -hallen sind noch bis März geöffnet und dort tummeln sich nun kleine und große Eisläufer meist zu spritziger Musik. In Meran zum Beispiel liegt der Icepark – ein Kunsteislaufplatz – direkt neben der Eishalle. Da gibt es aber einen Platz, auf dem man  – ehrlich wahr – sehr oft und dann bis 1 Uhr nachts diesen Sport ausüben kann. Der Platz liegt in Pfelders. Schaut mal…

Veröffentlicht in: on Januar 30, 2009 at 7:47 Kommentar schreiben
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Tramin im Freudentaumel

Arme Zigeuner beim Egetmannumzug

Arme Zigeuner beim Egetmannumzug

Es ist eigenartig, aber sobald die Weihnachtsfeiertage vorüber sind, ist es, als hätte der Frühling bereits begonnen. Zwar lässt uns im Süden Südtirols die Kälte diese Ansicht sehr bald vergessen, aber das neue Jahr und der sehr frühe Winterschlussverkauf machen, dass wir den wärmeren Jahreszeiten entgegenfiebern. Außerdem ist jetzt „Urlaubsbuchungszeit“!

Doch zwischen Sommer, Sonne, Strand und den Skipisten liegen noch einige Festlichkeiten, die wir eigentlich auch nicht missen möchten. Da wäre z.B. der Egetmann – Umzug in Tramin oder der Fastnachtsumzug in Auer und Leifers oder überhaupt die fröhlichen Wochen, an denen man sich verkleidet und den Fasching, Karneval oder wie er auch immer heißt mehr oder weniger freudig lebt. Das besonderste Schmankerl in dieser lustigen Zeit aber ist der Umzug in Tramin, der weniger dem zur Schau – Stellen dient, als vielmehr der Selbstdarstellung und dem Zweck, ordentlich zu feiern. Alle zwei Jahre (ungerade Jahreszahl) am Faschingsdienstag, also heuer am 24. 2. 2009 um 13 Uhr, legen die Traminer Männer los. Die Männer wohlgemerkt, die Frauen dürfen zusehen. Der Egetmannumzug aber ist nur der Höhepunkt einer mehrwöchigen Feier, die den ganzen Fasching – seit 11. 11. um 11:11Uhr – hindurch gelebt wird. Entsprechend wohlgelaunt sind die Teilnehmer an diesem Tag und entsprechend durchhaltevermögend darf das Publikum an diesem Nachmittag sein. Denn die Menschen strömen immer wieder und trotzdem zu diesem berüchtigten Ereignis, das urig und manchmal auch erschreckend rücksichtslos wirkt. Eines erreicht der Umzug aber garantiert: Ab diesem Zeitpunkt beginnt im Süden Südtirols der Frühling!

Manche Menschen bauen das Ereignis auch in ihren Urlaub ein:

Hotel Bozen

Veröffentlicht in: on Januar 7, 2009 at 10:14 Kommentar schreiben