Passeiertal als Wanderdestination

Das Passeiertal versucht sich als Wanderdestination zu profilieren. Das ist mehr als verständlich, denn wenige km nordöstlich von Meran gibt es wirklich unzählige Möglichkeiten, die Natur zu erleben. Bis hier reichen sogar die für den Vinschgau typischen Waalwege, hier beginnt der Naturpark Texelgruppe, hier hat sich noch vieles von dem erhalten, was für das traditionsreiche Tirol typisch ist. Andreas Hofer, der wohl bekannteste Tiroler, war logischerweise ein Pseirer!

Passeier

Vom noch mediterranen Meraner Umland wechselt das milde Klima des Etschtales Schritt für Schritt zum höher gelegenen Hinterpasseier, welches klimatisch etwas kühler und auch im Winter sehr attraktiv ist (z.B. Skigebiet Pfelders).Wie erwähnt, zählt ein großer Teil des Tales zum Naturpark Texelgruppe. Er zeugt von der unendlichen Vielfalt der Pflanzen und Tiere in einer Welt, die sich vom angenehmen milden Klima bis hin zur Eisregion erstreckt. Die größte hochalpine Seenplatte Südtirols befindet sich dort – es sind die famosen Spronser Seen.

Auf 2.355 m ü. d. M. liegt das Bergwerk Schneeberg, welches vom 15. Juni bis 15. Oktober zu besichtigen und nur zu Fuß erreichbar ist. Von der Timmerljochstraße im Passeiertal gibt es vier Aufstiegsmöglichkeiten, die ungefähr 2 bis 2,5 Stunden dauern. Eine Stollenfahrt mit der Grubenbahn ist ein unvergessliches Erlebnis.

Veröffentlicht in: on Juli 6, 2007 at 12:30 Kommentar schreiben