Eppan Webcam

Die Großgemeinde Eppan an der Weinstraße im Südtiroler Überetsch ist ein beliebtes Reiseziel, undzwar nicht nur im Sommer sondern ebenso im Frühling und Herbst. Dies liegt nicht nur daran, dass es hier aufgrund der geringen Höhenlage nicht so kalt wird wie in den Bergen, sondern auch an der reizvollen Landschaft zwischen Burgen und Weinbergen. Spaziergänge sowie Wander- und Radtouren kann man hier fast das ganze Jahr über empfehlen. Wenn es heiß ist, laden die Montiggler Seen zum Abkühlen ein. Wer immer wissen will, wie es dort gerade aussieht, kann die Eppan Webcam mit Blick auf den See anklicken.

Veröffentlicht in:  on August 31, 2007 at 7:49 Kommentar schreiben
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Spiegel-Bericht über Friedenspfad

Heute schon in den Spiegel geschaut? Das Nachrichtenmagazin bringt in seiner Ausgabe einen interessanten Bericht über den als „Sentiero della pace“ bekannten Friedensweg im Gebiet der Dolomiten. Es geht um den Streifen vom Ortlermassiv über die Brenta-Dolomiten bis an den Gardasee, und dann weiter östlich der Etsch von Lavarone (hier befinden sich zahlreiche Festungen der Heere von Österreich-Ungarn und Italien) und Folgaria weiter nach Primiero, zum Rollepass ins Fassatal und dann weiter über den Marmolada-Gletscher zum Kreuzbergpass.

Der Friedenspfad wurde in den 80er und 90er Jahren erbaut, um die Festungsanlagen und Kriegsschauplätze als Mahnmal des ersten Weltkrieges für die zukünftigen Generationen zu wahren und zugänglich zu machen. Zwischen 1915 und 1918 kamen hier im Stellungskrieg über 150.000 Soldaten um ihr Leben, wobei die meisten nicht im Kampf, sondern in den bitter kalten Winter starben.

Der Spiegel erwähnt auch noch die Sprachinsel der Zimbern in Lusern. Hier finden Sie Hotels in Folgaria – Lavarone – Lusern, dem Hochland, wo die meisten und am besten zugänglichsten Anlagen stehen.

Quelle: http://www.spiegel.de/reise/europa/0,1518,501720,00.html

Veröffentlicht in:  on August 25, 2007 at 6:24 Kommentar schreiben

Trocknet der Gardasee aus?

Die Meldung schockiert die Turistiker der Regionen Ventien, Lombardei und Trentino. Der Gardasee trocknet, genauso wie die anderen „großen Seen“ Norditaliens wegen der anhaltenden Hitzewelle immer mehr aus. Seit Mitte Juni soll der Wasserstand um ganze 38 Zentimeter gesunken sein. Im Juli war der Wasserstand des Sees noch nie so niedrig.

Der rund 370 km2 große Gardasee erstreckt sich zwischen den Alpen und der Poebene und ist der größte See Italiens. Wasserqualität, umgebende Landschaft und Wasserverkehr variiren je nach Gebiet stark: Die niedrigen Gewässer im Süden (venetischer und lombardischer Teil) sind stärker von Algen betroffen, der tiefere nördliche Garda See gehört zur Region Trentino, in der strengere Schutzbestimmungen gelten (sei es für die Wasserqualität als für die Schiffahrt, aber auch für die Landschaftsplanung), ist naturnah erhalten. Hier fahren keine Motorboote, sondern Segler und Surfer lassen sich vom Ora genannten Gardasee-Wind tragen. Die bezaubernden Orte Riva del Garda und Torbole sowie das bei Mountainbikern bekannte Nago liegen in einem Tal, das sich durch die Südalpen in Richtung Arco zieht.

Veröffentlicht in:  on August 9, 2007 at 1:09 Kommentar schreiben

Kastelruth: Spatzennest an der Sprachgrenze

Die Gemeinde Kastelruth liegt unterm Schlern in unmittelbarer Nähe zur weltweit bekannten Seiser Alm mit ihren naturbelassenen Blumenwiesen, und zählt neben dem Hauptort Kastelruth auch noch die Orte Seis am Schlern, St. Michael, St. Oswald, St. Valentin, St. Vigil, Tagusens, Tisens, sowie die bereits teils ladinschsprachigen Dörfer Bula (Pufels), Runcadic (Runggalditsch) und Sureghes (Überwasser). Kastelruth liegt im Dolomitengebiet, das sich die deutsche Sprachgemeinschaft mit der romanisch geprägten ladinisch- und italienischsprachigen Gemeinde teilt.

Kastelruth im Winter

Kastelruth ist aber auch die Heimat der legendären Kastelruther Spatzen. Hier bewirtschaftet Norbert Rier seinen Bergbauernhof, hier sind auch seine Musikerkollegen daheim. Das jährliche Spatzenfest lockt tausende Fans ins Festzelt. Die Landschaft hier scheint übrigens schon immer die Menschen zur Kunst animiert zu haben: Oswald von Wolkenstein war Kastelruther.

Veröffentlicht in:  on August 8, 2007 at 1:50 Kommentar schreiben

Tramins Schnappvieh hat Fanclub im Veneto

Tramin ist ein bekanntes Weindorf (Stichwort Gewürztraminer) und liegt wenige km vom Kalterersee entfernt in Südtirol. Hier lebt das Schnappvieh, ein uriges Tier, welches sich im Karneval zeigt, und dessen Ursprung wohl auf einen vorchristlichen Brauch beruht. Der als Egetmann-Umzug bekannte Faschingsbrauch hat viele Freunde gewonnen, so auch in Treviso bei Venedig: Die „Amici dello Schnappvieh“ – die Freunde des Schappviehs, kommen jedes Jahr, sich den Umzug anzuschauen. Sie haben auch schon einen Film in Youtube veröffentlicht:

Veröffentlicht in:  on August 2, 2007 at 6:41 Kommentar schreiben

Cortina d’Ampezzo will zu Südtirol gehören

Sella

Dolomiten – Cortina d’Ampezzo, der noble italienische Skiort, der bereits Austragungsort von olympischen Winterspielen war, will sich der autonomen Provinz Bozen-Südtirol anschließen. Bisher gehört die Dolomitengemeinde zur venetischen Provinz Belluno, fühlt sich von ihr aber nicht gut genug vertreten. „Die Region Venetien kümmert sich nur um die Lagunenstadt und die Belange der Ebene, vielleicht noch der Badeorte an der Adria. Wir hier in den Bergen werden vernachlässigt“, so argumentieren die Ampezzaner. Der Gemeinderat hat nun eine Volksabstimmung beantragt, die in diesem Herbst stattfinden wird. Südtirol hat bereits angedeutet, Interesse an der „Übernahme“ der ampezzanischen Gebiete zu haben. Denn genauso wie im Gadertal, also dem Gebiet um Alta Badia, dem Grödnertal und dem Fassatal wird in Cortina die ladinische Sprache gesprochen. Anders als in der Region Trentino-Südtirol wird die Sprachminderheit im Veneto jedoch kaum gefördert. Mehr als dies scheint die Ampezzaner aber zu stören, daß ihr Steueraufkommen in einen Topf fällt, aus welchem sie selbst nur wenig herausbekommen. Trentino-Südtirol mit seiner Sonderautonomie würde die Ampezzaner anders behandeln. Ob die Sprache oder das Geld den Ausschlag geben – der Ausgang der Volksabstimmung ist bereits klar.

Veröffentlicht in:  on August 1, 2007 at 8:50 Kommentar schreiben