Meran war mehrere Jahrhunderte lang das Zentrum der fürstlichen Grafschaft Tirols. Darum ist die Stadt auch im Besitz vieler historischer Bauten, die ihr ein ganz besonderes Flair geben. Die ehemalige Kurstadt war einmal Urlaubsziel vieler Adeliger und wurde so in der ganzen Welt bekannt. Heute ist die hübsche kleine Stadt immer noch attraktiv, nicht nur in den warmen Jahreszeiten.
Denn wenn der Winter naht und die Gärten bereits „abgeräumt“ sind, die Blumenpracht in Meran verschwunden ist und der graue November die Stadt zu verschlucken droht, dann dürfen wir, dann darf ich mich bereits auf das nächste Ereignis freuen. Der Weihnachtsmarkt in Meran lässt uns die Kälte und die vielen Stunden ohne Sonnenlicht im Winter vergessen. Kerzenschein, warme Getränke und viele Geschenksideen lenken uns erfolgreich ab – und schon ist die finstere Jahreszeit am kürzesten Tag im Jahr – dem 21. Dezember – beinahe vorbei. Denn spätestens dann erreicht auch uns (hoffentlich) der Schnee, und dann gibt’s sowieso Beschäftigung genug: Rodeln, Ski fahren, Schneemann bauen, Schneeschuhwandern, Langlaufen… das Schnalstal und das Skigebiet Meran 2000 sind der „Hauptstadt des Burggrafenamtes“ am nächsten. Und weil wir in Südtirol leben, dauert es nicht mehr lange, bis die Sonnenstrahlen wieder wärmen und immer mehr Vögel in den Bäumen singen
. Darauf freu ich mich auch schon.

