Die Menschen waren früher nicht so mobil wie heute und deckten sich auf den Märkten vor Weihnachten mit Nahrungsmitteln und Kleidung ein. Irgendwann kam dann der Schmuck für das Fest hinzu. Heute gibt es alles, was ein Herz begehren kann und beinahe nichts, was man unbedingt zum Leben braucht. Doch Christbaumschmuck, Krippenfiguren, Weihnachtsbäckerei und Co. genügen nicht mehr.
Da die Weihnachtsmärkte in Südtirol allein schon fünf an der Zahl sind, die kleineren haben wir hier gar nicht mitgezählt, dürfen sich die Organisatoren immer wieder neue Rahmenveranstaltungen ausdenken, um dem verwöhnten Publikum Neues und Anziehendes zu bieten.
Die Lockmittel am Weihnachtsmarkt in Brixen sind für die Kinder gedacht. Sogar ein Dampfkarussell steht für fröhliche Stunden zur Verfügung. Eine Keksbackstube auf dem Weihnachtsmarkt in Meran (seit 1992) ist vor allem für kleine Naschkatzen gedacht und natürlich für junge Konditoren, die zu Hause der Mutter zur Hand gehen möchten.
Das Musikprogramm des Bozner Advents auf dem Christkindlmarkt in Bozen ist für die Ohren und die Seele der Großen bestimmt und auf dem Weihnachtsmarkt in Bruneck wird ein Kasperletheater und kurz vor Weihnachten eine „Lebende Krippe“ den Nachwuchs erfreuen. Übrigens ist der in Bozen 1990 erstmals veranstaltete Markt der erste und größte Italiens.
Der Weihnachtsmarkt in Sterzing ist allein schon mit Dom und Zwölferturm eine besondere Attraktion, stehen den anderen mit Überraschungen aber in nichts nach.
Große Vorbilder sind natürlich die Christkindlmärkte in Innsbruck und München, Nürnberg ecc..
Mal sehen, wo der Wettbewerb in den nächsten Jahren enden wird…
Für alle, die eine oder mehrere Nächte in der Nähe eines Weihnachtsmarktes in Südtirol verbringen möchte: Südtirol Hotel


