Neue Landesregierung in Südtirol

Die Wahlen in Südtirol sind nun schon einige Zeit her – und alles deutete auf Umschwung und Neuerungen hin. Doch nun hat der Südtiroler Landeshauptmann Luis Durnwalder seinen Vorschlag zur neuen Landesregierung gemacht. Heute wird er seine Entscheidung vom Landtag absegnen lassen. Wenn es ihm gelingt. Denn der Mann aus dem Pustertal hat zuerst die Sitze in der Regierung reduziert und nun wirklich gar nichts Neues daraus entstehen lassen. Es scheint, als wäre Durnwalder nun etwas überfordert und würde lieber an Altem festhalten, als sich ins ungewisse Neue zu „stürzen“. Heute also wird über seinen Vorschlag abgestimmt. Und schon geht’s los, das Neue kommt einfach durch die Hintertür: da die SVP auf alle ihre Mandate und deren Stimmen angewiesen ist, wäre es gut, wenn alle sich dem oft kritisierten „Fraktionszwang“ unterwerfen würden. DIESE ZEITEN SIND VORBEI! Drei (3), eigentlich vier der SVP Kandidaten, Arnold Schuler aus Plaus bei Meran, Veronika Stirner aus Meran, Sepp Noggler aus Mals  und Christian Egartner (er ist gegen die PDler) aus Gossensaß im Wipptal wollen sich gegen die Kombination der Kandidaten stellen. Mal sehen, was heute dabei herauskommt.

Schneeskulpturenwettbewerb

Schneeskulptur

Schneeskulptur

Innichen und St. Vigil haben seit jeher den Winter mit einem ganz besonderen Wettbewerb zelebriert. Abseits von Skirennen, Rodeln und sonstigen sportlichen Aktivitäten, darf die Kunst in dieser Zeit an diesen Orten ihre Atmosphäre verbreiten. Das schöne daran: Den ganzen Winter über stehen die Figuren danach als Dekoration im Ort.

Sägen, Stacheldraht, Schaufeln und die nötige warme Bekleidung, das ist alles, was die Schnee-und Eiskünstler für ihre Werke benötigen. In Innichen und St. Vigil werden an verschiedenen Stellen große Schneewürfel in einem Ausmaß von 3×3x3 Metern deponiert und dort dürfen die Künstler dann innerhalb von 3 Tagen ihre Werke gestalten. Danach werden die Figuren von den Bewohnern der Dörfer und den Gästen genauestens betrachtet und bewertet. Und da der Winter im Hochpustertal und in St. Vigil in Enneberg – kurz vor Alta Badia – sehr lange dauert, kann man die Kunstwerke bis in die ersten Frühlingstage hinein genießen. Sehr interessant ist die Tatsache, dass die Teilnehmer aus Russland, Holland, Großbritannien, Kanada, Italien, Lettland, der Tschechischen Republik und Deutschland kommen. Die Vielfalt der Ideen dürfte so gegeben sein. Vom 14. bis 16. Jänner 2009 beginnt der Wettbewerb in Innichen, vom 19. bis 21. Jänner geht es dann in St. Vigil weiter. Ich bin dann mal gespannt, was 2009 so an Figuren bringt.

Karte Skigebiete in Alta Badia

Veröffentlicht in: on Dezember 12, 2008 at 9:23 Kommentar schreiben