Trientner Bergfilmfestival in Schlanders

Für den, der es noch nicht weiß: Trentino und Südtirol sind zwei benachbarte Provinzen in Italien. Beide dürfen sich als Heimat der Dolomiten sehen, die Berglandschaft ist den beiden Ländern also gemein. Nun findet alljährlich das Bergfilmfestival in Trient statt, in dem sich die jeweiligen Filme mit der Bergwelt auseinandersetzen. Zum 57. Mal sieht man wieder ausgewählte Streifen und wird vom 21. April bis 3. Mai 2009 vor eine Wahl zwischen guten und besseren Filmen gestellt.

Das „Trientner Bergfilmfestival“ geht auch auf Tour und ist am 14. und 15. April, also in diesen Tagen in Schlanders im Schönherr-Kino. Dort werden einige Filme aus dem Programm 2008 gezeigt, darunter auch zwei preisgekrönte Produktionen. Die fünf Filme nennen sich:

> „Die wilden Siebziger“

> „Facing Obsession“

> „Weitwandern in Piemont“

> „Grab in eisigen Höhen“ (15. April)

> „Schafskälte“ (15. April)

und bieten interessante Geschichten rund um die Natur in den Bergen.

Doch auch Trient selbst ist auf jeden Fall einen Besuch wert, denn dort gibt es neue Filme, Bücher in der Ausstellung „Montagnalibri“, Vorträge über Erlebnisse und Experimente am Berg und eben die teilweise sehr guten Filme über Vorstellbares und Unvorstellbares in den und rund um die Felsen. Ich hab mir nur die Beschreibung des Filmes „20 Seconds of Joy“ angeschaut…und gestaunt. Welten, die nicht jeder kennt, öffnen sich bei diesem Festival bestimmt.

Veröffentlicht in: on April 15, 2009 at 9:09 Kommentar schreiben
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Die Bären im Trentino

Die Bären sind wieder los! Im Trentino hielten sie ihren Winterschlaf, jetzt sind sie – natürlich – daraus erwacht. Bei den fast schon sommerlichen Temperaturen und dem fortgeschrittenen Monat innerhalb des Jahreszyklus war es zu erwarten. Und die Bären ziehen in Richtung Norden. In Tirol im hinteren Stubaital wurde bereits „Toni“ gesichtet, der wahrscheinlich in Richtung Bayern weiter wandern wird. Auf Wanderschaft und ziemlich sicher zugleich auf Suche nach einem neuen Revier gehen meist die männlichen Bären. Die Weibchen sind wesentlich seltener auf Wanderschaft. Bis das geeignete und freie Revier gefunden ist, sucht ein Bär schon mal für ein paar Wochen oder Monate. Und dabei kommt er immer wieder mit den Menschen und Tieren in Kontakt. WWF-Experten fordern nun einen Managmentplan, der vom Trentino bis nach Bayern über den Umgang mit den Bären aufklären und vor allem auch Schafherden besser schützen soll.  Bestehende Pläne seien noch lückenhaft, wissen die Tierschützer. Mal sehen, ob es dieses Jahr auch ohne Abschuss klappt. In Slowenien gibt es übrigens viele dieser Tiere.

Veröffentlicht in: on April 8, 2009 at 9:10 Kommentar schreiben