Klettern in Eppan

Die Marktgemeinde Eppan liegt eher flach im Tal. Am Mendelkamm zwar, jedoch ist der auch nicht unbedingt für wahre Kletterer geeignet. Zwar kann man auf steilen Wegen nach oben wandern, doch klettern kann man erst auf dem Mendelkamm selbst, der Roen bietet dafür eine kurze Möglichkeit. Und doch ist es möglich, Eppan auch für „Kraxler“ schmackhaft zu machen. Denn ersten gibt es eine Kletterhalle in St. Michael und zweitens mehrere Kletterrouten an einem präparierten Felsen im Montiggler Wald. In der nahen Umgebung, wie in Truden auf dem Regglberg und auf der anderen Seite in Graun und Penon oberhalb von Kurtatsch sind ebenfalls Kletterfelsen zu finden. Geschützt und begleitet wird man am Beginn des Altenburger Waldes im Abenteuerpark und im Hochseilgarten in Terlan. An diesen Orten stehen mehrere Parcours in verschiedenen Schwierigkeitsgraden zur Verfügung, um die eigenen Grenzen auszutesten. Wer also in Eppan eine Wohnung mietet und dort den Urlaub verbringt, kann die freie Zeit mit vielen verschiedenen Sportarten verbringen. Viel Spaß!

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Erneuerbare Energiequellen


Vor allem nach dem Unfall am AKW Fukushima in Japan spricht man wieder darüber: die erneuerbaren Energien. Sie sind in unserer Zivilisation unumgänglich, wenn wir auf Strom, Wärme und Co, nicht verzichten wollen. Und Südtirol ist einer der Spitzenreiter in Italien. 20 Gemeinden in Italien versorgen sich bereits grundsätzlich mit erneuerbaren Energien. 14 davon befinden sich in Südtirol und sechs davon in den oberen Reihen der von Legambiente erstellten Rangliste. Es handelt sich dabei um Bruneck, Prad, Toblach und Schluderns und andere. Südtirol gilt als vorbildliche Provinz, die sich in den letzten Jahren sehr für die Umweltpolitik eingesetzt hat. Landesrat Laimer berichtet, dass das klare Ziel eine 75 prozentige Gewinnung der Energie aus erneuerbaren Quellen bis 2015 sei.
In den Gemeinden wurden auch Einzelwertungen vorgenommen. Manche Haushalte seien vorbildlich mit Anlagen für Solarenergie ausgestattet. Unter den 5 Spitzenreitern in Italien befinden sich allein vier Orte aus Südtirol: die Gemeinden Völs, Terenten, Wolkenstein und Partschins. In Bozen befindet sich die größte Fläche an Kollektoren in Italien. Die Nutzung von Biomasse wird in Südtirol ebenfalls sehr gut verwertet. Unter den 20 besten befinden sich wieder 16 Gemeinden, Glurns erreicht den besten Grad an Selbstversorgung in diesem Bereich. Mut zur Innovation und tatkräftige Unterstützung auch von seiten der öffentlichen Ämter haben es möglich gemacht. Südtirol ist in Sachen Energiegewinnung aus wieder gewinnbaren Ressourcen ein vorbildliches Land geworden.

Wandergebiet im hinteren Passeiertal


Vernuer, Kalmtal, Ulfas und Matatz sind Schlagwörter, die zum Wandergebiet in Hinterpasseier gehören. Der bekannte Meraner Höhenweg kreuzt den Ort Vernuer, das am Sonnenhang oberhalb von Riffian liegt. Hier wohnen nur an die 30 (dreißig) Einwohner und trotzdem ist das Dorf in zwei Orte eingeteilt: Ober- und Untervernuer. Der abgeschiedene Ort ist erst seit den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit Riffian im Tal verbunden. So wurde die drohende Abwanderung gebremst und die Lebensqualität im Ort beachtlich gehoben. Im Sommer fährt auch ein Wanderbus vom Tal hinauf, denn das Wanderparadies ist bei vielen Menschen beliebt.

Fasching im Trentino


Es gibt ihn in allen Varianten. Der Fasching im Trentino ist von Vielfalt geprägt, denn die Völker sind sehr unterschiedlich. Auch hier sprechen die Bewohner mancher Täler ladinisch, einige sogar ein sehr altes Deutsch.
Doch das Karnevalstreiben beschränkt sich auf die italienische und die ladinische Bevölkerung. Im Fassatal erlebt man die “mascherèdes”, das sind passende Theaterstücke, natürlich in ladinischer Sprache. Die typischen Holzmasken hingegen werden “facerès” genannt und von einheimischen Künstlern erstellt. Ein großes Fest am 7. März setzt dem Geschehen die Krone auf.
Im italienischen Madonna di Campiglio hingegen wird der Habsburger Karneval organisiert. Wie der Name schon sagt, wird es sich um edle Verkleidungen handeln. Hier stiegen ehemals wirklich die Habsburger ab, um sich zu erholen. Vor allem in der Faschingszeit erinnern sich die Bewohner des Ortes daran und gipfeln die Ereignisse im klassischen Kaiserball. In Madonna di Campiglio feiert man vom 6. bis 11. März.

Energie freundliches Bauen

Die Messe in Bozen hat’s in sich. Die Klimahouse Ende Jänner wird jedem weismachen, wie man in Zukunft – am besten ausnahmslos – bauen sollte. An einer dreidimensionalen Darstellung (Maßstab 1:1) eines Hauses werden die fünf Schlüsselstellen beim Bau erklärt, an denen man besonders auf die technischen Details achten sollte, um später effizient Energie zu sparen. Manchmal handelt es sich bei den Unterschieden um minimale Kleinigkeiten, die jedoch sehr wohl große Auswirkungen haben. Die praktischen Beispiele machen es jedem Baumeister leicht, Zusammenhänge zu verstehen. Die Klimahouse 2011 findet vom 27. bis 30. Januar 2011 statt. Die Baufehler werden am Eingang zu den Messehallen demonstriert.

Frangart


Das kleine Dörfchen ist ein Ortsteil von Eppan und hat eigentlich kaum was zu bieten. Einzig Schloss Sigmundskron, das aber eigentlich schon auf Bozner Grund liegt, und die silberne Kugel im privaten Park von Hochfrangart sind interessant und machen von sich reden. Frangart beherbergt seit ein paar Jahren ein großes Glashaus, in dem sich verschiedene Firmen befinden. Auch das könnte für manche Menschen eine gewisse Attraktivität ausstrahlen. Ansonsten ist Frangart einfach nur der Übergang von Eppan zu Bozen und somit ein Durchzugsgebiet, das es ja immerhin auch geben muss.

Wanderungen im Urlaub

Wandern
Auf meinen Forschungsreisen durchs Internet hab ich wirklich tolle Angebote entdeckt. Bleibt nur noch zu testen, ob die Versprechungen auch gehalten werden. Genießerwanderungen, Entdeckerwanderungen, Wald-und Wasserwanderungen …mich kitzelts in den Beinen. Das könnte ein wunderbarer Wanderurlaub werden, an einem sehr spannenden Ort. Das Pitztal und das Ötztal haben es mir angetan und da vor allem die Gegend um Obergurgl. Das erinnert mich an eine Newsletter, die ich vor langer Zeit mal erhalten hab, unterschrieben von der Burgl aus Obergurgl oder so ähnlich. Egal, da werd ich mich für ein paar Tage einquartieren und das Angebot erproben :-).