Klettern in Eppan

Die Marktgemeinde Eppan liegt eher flach im Tal. Am Mendelkamm zwar, jedoch ist der auch nicht unbedingt für wahre Kletterer geeignet. Zwar kann man auf steilen Wegen nach oben wandern, doch klettern kann man erst auf dem Mendelkamm selbst, der Roen bietet dafür eine kurze Möglichkeit. Und doch ist es möglich, Eppan auch für „Kraxler“ schmackhaft zu machen. Denn ersten gibt es eine Kletterhalle in St. Michael und zweitens mehrere Kletterrouten an einem präparierten Felsen im Montiggler Wald. In der nahen Umgebung, wie in Truden auf dem Regglberg und auf der anderen Seite in Graun und Penon oberhalb von Kurtatsch sind ebenfalls Kletterfelsen zu finden. Geschützt und begleitet wird man am Beginn des Altenburger Waldes im Abenteuerpark und im Hochseilgarten in Terlan. An diesen Orten stehen mehrere Parcours in verschiedenen Schwierigkeitsgraden zur Verfügung, um die eigenen Grenzen auszutesten. Wer also in Eppan eine Wohnung mietet und dort den Urlaub verbringt, kann die freie Zeit mit vielen verschiedenen Sportarten verbringen. Viel Spaß!

Published in: on Juni 6, 2011 at 2:50 pm  Schreibe einen Kommentar  

Erneuerbare Energiequellen


Vor allem nach dem Unfall am AKW Fukushima in Japan spricht man wieder darüber: die erneuerbaren Energien. Sie sind in unserer Zivilisation unumgänglich, wenn wir auf Strom, Wärme und Co, nicht verzichten wollen. Und Südtirol ist einer der Spitzenreiter in Italien. 20 Gemeinden in Italien versorgen sich bereits grundsätzlich mit erneuerbaren Energien. 14 davon befinden sich in Südtirol und sechs davon in den oberen Reihen der von Legambiente erstellten Rangliste. Es handelt sich dabei um Bruneck, Prad, Toblach und Schluderns und andere. Südtirol gilt als vorbildliche Provinz, die sich in den letzten Jahren sehr für die Umweltpolitik eingesetzt hat. Landesrat Laimer berichtet, dass das klare Ziel eine 75 prozentige Gewinnung der Energie aus erneuerbaren Quellen bis 2015 sei.
In den Gemeinden wurden auch Einzelwertungen vorgenommen. Manche Haushalte seien vorbildlich mit Anlagen für Solarenergie ausgestattet. Unter den 5 Spitzenreitern in Italien befinden sich allein vier Orte aus Südtirol: die Gemeinden Völs, Terenten, Wolkenstein und Partschins. In Bozen befindet sich die größte Fläche an Kollektoren in Italien. Die Nutzung von Biomasse wird in Südtirol ebenfalls sehr gut verwertet. Unter den 20 besten befinden sich wieder 16 Gemeinden, Glurns erreicht den besten Grad an Selbstversorgung in diesem Bereich. Mut zur Innovation und tatkräftige Unterstützung auch von seiten der öffentlichen Ämter haben es möglich gemacht. Südtirol ist in Sachen Energiegewinnung aus wieder gewinnbaren Ressourcen ein vorbildliches Land geworden.

Published in: on März 30, 2011 at 7:17 am  Schreibe einen Kommentar  

Wandergebiet im hinteren Passeiertal


Vernuer, Kalmtal, Ulfas und Matatz sind Schlagwörter, die zum Wandergebiet in Hinterpasseier gehören. Der bekannte Meraner Höhenweg kreuzt den Ort Vernuer, das am Sonnenhang oberhalb von Riffian liegt. Hier wohnen nur an die 30 (dreißig) Einwohner und trotzdem ist das Dorf in zwei Orte eingeteilt: Ober- und Untervernuer. Der abgeschiedene Ort ist erst seit den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit Riffian im Tal verbunden. So wurde die drohende Abwanderung gebremst und die Lebensqualität im Ort beachtlich gehoben. Im Sommer fährt auch ein Wanderbus vom Tal hinauf, denn das Wanderparadies ist bei vielen Menschen beliebt.

Published in: on März 8, 2011 at 9:07 am  Schreibe einen Kommentar  

Fasching im Trentino


Es gibt ihn in allen Varianten. Der Fasching im Trentino ist von Vielfalt geprägt, denn die Völker sind sehr unterschiedlich. Auch hier sprechen die Bewohner mancher Täler ladinisch, einige sogar ein sehr altes Deutsch.
Doch das Karnevalstreiben beschränkt sich auf die italienische und die ladinische Bevölkerung. Im Fassatal erlebt man die “mascherèdes”, das sind passende Theaterstücke, natürlich in ladinischer Sprache. Die typischen Holzmasken hingegen werden “facerès” genannt und von einheimischen Künstlern erstellt. Ein großes Fest am 7. März setzt dem Geschehen die Krone auf.
Im italienischen Madonna di Campiglio hingegen wird der Habsburger Karneval organisiert. Wie der Name schon sagt, wird es sich um edle Verkleidungen handeln. Hier stiegen ehemals wirklich die Habsburger ab, um sich zu erholen. Vor allem in der Faschingszeit erinnern sich die Bewohner des Ortes daran und gipfeln die Ereignisse im klassischen Kaiserball. In Madonna di Campiglio feiert man vom 6. bis 11. März.

Published in: on Februar 8, 2011 at 2:16 pm  Schreibe einen Kommentar  

Energie freundliches Bauen

Die Messe in Bozen hat’s in sich. Die Klimahouse Ende Jänner wird jedem weismachen, wie man in Zukunft – am besten ausnahmslos – bauen sollte. An einer dreidimensionalen Darstellung (Maßstab 1:1) eines Hauses werden die fünf Schlüsselstellen beim Bau erklärt, an denen man besonders auf die technischen Details achten sollte, um später effizient Energie zu sparen. Manchmal handelt es sich bei den Unterschieden um minimale Kleinigkeiten, die jedoch sehr wohl große Auswirkungen haben. Die praktischen Beispiele machen es jedem Baumeister leicht, Zusammenhänge zu verstehen. Die Klimahouse 2011 findet vom 27. bis 30. Januar 2011 statt. Die Baufehler werden am Eingang zu den Messehallen demonstriert.

Published in: on Januar 24, 2011 at 10:47 am  Schreibe einen Kommentar  

Frangart


Das kleine Dörfchen ist ein Ortsteil von Eppan und hat eigentlich kaum was zu bieten. Einzig Schloss Sigmundskron, das aber eigentlich schon auf Bozner Grund liegt, und die silberne Kugel im privaten Park von Hochfrangart sind interessant und machen von sich reden. Frangart beherbergt seit ein paar Jahren ein großes Glashaus, in dem sich verschiedene Firmen befinden. Auch das könnte für manche Menschen eine gewisse Attraktivität ausstrahlen. Ansonsten ist Frangart einfach nur der Übergang von Eppan zu Bozen und somit ein Durchzugsgebiet, das es ja immerhin auch geben muss.

Published in: on November 17, 2010 at 10:47 am  Schreibe einen Kommentar  

Wanderungen im Urlaub

Wandern
Auf meinen Forschungsreisen durchs Internet hab ich wirklich tolle Angebote entdeckt. Bleibt nur noch zu testen, ob die Versprechungen auch gehalten werden. Genießerwanderungen, Entdeckerwanderungen, Wald-und Wasserwanderungen …mich kitzelts in den Beinen. Das könnte ein wunderbarer Wanderurlaub werden, an einem sehr spannenden Ort. Das Pitztal und das Ötztal haben es mir angetan und da vor allem die Gegend um Obergurgl. Das erinnert mich an eine Newsletter, die ich vor langer Zeit mal erhalten hab, unterschrieben von der Burgl aus Obergurgl oder so ähnlich. Egal, da werd ich mich für ein paar Tage einquartieren und das Angebot erproben :-).

Published in: on August 25, 2010 at 9:09 am  Schreibe einen Kommentar  

Die Violine

Der Sound einer Geige (Violine) hat was, wenn das Instrument gut gespielt wird. Die Musik wirkt beruhigend und leicht. Die Geige wird aus verschiedenen Hölzern hergestellt, Fichte, Ahorn und Ebenholz, was, gemeinsam mit der Methode des Lackierens vor allem mit dem Klang zusammenhängt. Die Violine ist in der europäischen Musik ein sehr gefragtes Instrument. Sie hat vier Saiten, die mit einem Bogen gestrichen oder mit den Fingern gezupft werden. Sie bestehen aus Naturdarm, Kunststoff oder Stahldraht, umsponnen mit Silber-oder Aluminiumdraht. Sie tragen die Töne g,d,a und e. Der Bogen besteht meist aus dem Holz, das sich Pernambuk nennt. Die Bogenhaare stammen aus dem Schweif eines Hengstes. Der Leim, mit dem das Instrument zusammenhält, ist wasserlöslich und verliert durch Wärme sein Kraft. So kann man die Violine bei Bedarf reparieren, ohne sie zu zerstören.
Die Vorläufer der Violine stammen aus dem 8. Jahrhundert im spanisch-maurischen Raum, urkundlich erwähnt wurde sie erstmals im Jahre 1523. Die erste Violine besaß 3 anstatt 4 Saiten.
Geigen gibt es in verschiedenen Größen, die Standardgröße wird 4/4 genannt. Für Kinder gibt es die Größen ¾ ½, ¼, 1/8, 1/16 und 1/32.
Geigenbauer gibt es vor allem in Österreich, wo das Spiel mit der Violine einen seiner ursprünglichen Plätze hat. Denn auch berühmte Komponisten klassischer Musik lebten ehemals z.B. in Salzburg oder Wien. Geigenbauer arbeiten meist in Handarbeit und legen all ihr Wissen und ihre Leidenschaft in ihre Werke.

Published in: on August 18, 2010 at 8:05 am  Schreibe einen Kommentar  

Tirol unter Wasser

Äpfel
Es ist noch nicht aller Tage Abend, ich weiß. Und doch finde ich wieder einmal, dass ich von Naturkatastrophen weitgehend verschont bleib. Da geht es den Menschen in Tirol grad ein wenig anders. Am Samstag durften sie auch in der Altstadt in Innsbruck Hochwasser erleben, weil Hagelkörner den Abfluss kurzzeitig verstopften. Poah…und bei uns im Land gab es alles: Hagel, Gewitter, viel Wasser. Aber im Passeiertal, im Meraner Land im Pustertal und wasweißichwonoch. Nicht in Eppan und Kaltern…da sah man nur das Wetterleuchten von Weitem und ein paar einsame Tropfen verliefen sich hierher. Einzig die Kühle am nächsten Morgen zeugte von den Unwettern weit, weit entfernt. Die Landwirte in Tirol haben ihren Schaden schon weg, auch in Südtirol müssen die Versicherungen sich bereithalten…wie jedes Jahr. Noch sind wir mitten im Juli und der August ist auch nicht ohne…mal sehen was uns noch beschert wird.
Den Tirolern wünsch ich gute Erholung!

Published in: on Juli 19, 2010 at 11:33 am  Schreibe einen Kommentar  

Urlaubsland Südtirol


Immer wieder lese ich in Foren die Frage, welche Zonen in Südtirol den die wärmsten und schönsten seien. Damit die Antwort sehr viele lesen können, schreibe ich sie hierher. Da kommen mir als erstes zwei Zonen in den Sinn: Das Land rund um Meran und die kleine Toskana Südtirols, das Überetsch und das Unterland. In diesen südwestlichen und südlichen Gegenden des Landes ist die Sonne, wenn sie da ist, sehr warm und fördert das Wachstum vieler mediterraner Pflanzen. Das Flair ist entsprechend und wenn man an den lauen Sommerabenden im Freien sitzt und noch dazu ein Glas vom Wein aus der Umgebung genießt, dann scheint es, als säße man irgendwo am Meer. Im Burggrafenamt und in Eppan, Kaltern, Tramin und Umgebung fühlt man sich in der warmen Jahreszeit ständig, als wäre man im Urlaub. Und das ist jetzt meine rein subjektive Meinung, die ich übrigens mit vielen anderen teile :-).

Published in: on Juni 28, 2010 at 11:08 am  Schreibe einen Kommentar  
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