Naturparks im Pustertal

Das Pustertal ist vor allem wegen seiner landschaftlichen Attraktivität bekannt. Die schroffen Felsriffe der Dolomiten, die sattgrünen Almen, der Pragser Wildsee und die Drei Zinnen locken mit ihrer faszinierenden Schönheit.

Im Unteren Pustertal befindet sich das Tor zu den Bergen, an der Mühlbacher Klause die Grenze zwischen Pustertal und Eisacktal.

Die Naturparks im Pustertal sind ein sehr wichtiger Anziehungspunkt vor allem für den italienischen Tourismus. Die Reiserferner-Ahrn, die Sextner Dolomiten, Fanes-Sennes-Prags und der Nationalpark Hohe Tauern erstrecken sich vom Südtiroler bis ins Osttiroler Pustertal. Sie locken mit faszinierenden Wanderungen, Bergen, die bestiegen werden wollen, Seen, Wald-Erlebniswegen und Vielem mehr.

Der Großglockner (3.798 m) im Osttirol zum Beispiel ist Östereichs höchster Berg und gehört mit zu den Attraktionen im Nationalpark Hohe Tauern.

Der Naturpark Rieserferner-Ahrn, Südtirols größter geschützter Park, ist aus geologischer Sicht ein sehr interessanter Ort. Hier trafen der afrikanische und europäische Kontinent aufeinander. Die Berge entstanden durch den Aufprall zwischen den beiden Kontinenten.

Die Sextner Dolomiten sind die nordöstlichste Gebirgsgruppe der Dolomiten. Die Drei Zinnen (2998 m) und der Haunold (2966 m) oder die Gruppe der Sextner Sonnenuhr sind wohl die bekanntesten Spitzen des Naturparks, der den Namen der Berge trägt.

Das Naturparkhaus des Naturpark Fanes-Sennes-Prags steht in St. Vigil in Enneberg und hier wird – wie in allen Naturparkhäusern – die Welt der Berge für Groß und Klein sehr unterhaltsam erschlossen und präsentiert. Bekannte Merkmale des Fanes-Sennes-Prags: der schillernde Pragser Wildsee, de Lech Vërt und die kleinen Gewässer auf den sonst eher vom Wind ausgetrockneten Hochebenen.

 

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Die Therme von Levico

Das Thermalstädtchen in der Valsugana, welches seine erste Blüte im 19. Jahrhundert feierte, ist in seiner Struktur noch erhalten geblieben: Elegante Gärten, Blumenstraßen, die Thermen und die Hotels im Stil der guten alten Zeit. Gemütlichkeit ist der Trumpf von Levico Terme. Wo sich die Alpen zum großen Tal im Süden hin neigen, befindet sich die Therme, die wegen der therapeutischen Wirkung des arsen- und eisenhaltigen Wassers weltweit bekannt ist. Der große Park, im Jugendstil erbaut, erinnert noch stark an die Zeiten der Habsburger-Monarchie, ebenso wie viele Hotels in Levico.

Der Radweg im Fassatal

Vom Fleimstal bis nach Pozza di Fassa führt der Radweg von 800 bis 1300 m Meereshöhe hinauf. Los geht es in Molina di Fiemme, 17 km weit bis nach Predazzo auf 1000 m. Dann ist ersmal Schluß mit dem Radweg, der sich zu einer Baustelle wandelt. Laut den verantwortlichen Beamten im Amt des „Ripristino ambientale“ des Trentino heißt es, das fehlende Teilstück dürfte schon im nächsten Jahr, zumindest großteils, für den Radverkehr frei gegeben werden. Wollen wir’s hoffen! Denn mehr als 20 km lang kann man nur versuchen, irgendwelche Ausweichrouten zu finden, falls man nicht die Hauptstraße bis ins Fassatal fahren will. Die ist zwar gut ausgebaut und problemlos befahrbar, doch wenn man einen Tag mit viel Verkehr erwischt – z.B. einen An/Abreisetag, bremst das den Spaß nachhaltig. In Moena geht es dann aber weiter, sogar mit einer kurzen Abfahrt vor Soraga, bevor es dann weiter ins Herz des Fassatals nach Pozza geht.

Bikeurlaub im Gardasee

Der nördliche Gardasee und seine Umgebung rund um die Stadt Riva del Garda und die kleineren Orte Torbole und etwas weiter oben Nago, ist für Bikeurlauber ein Begriff. Unten der Radweg, der bis ins Etschtal mit Anschluss an den Etschradweg reicht, oben im Gebirge die berühmten Moutainbike-Trails. In folgendem Video sieht man, wie aus dem Bikeurlaub AM Gardasee ein Bikeurlaub IM Gardasee werden kann. Na Hals- und Steinbruch!