Erneuerbare Energiequellen


Vor allem nach dem Unfall am AKW Fukushima in Japan spricht man wieder darüber: die erneuerbaren Energien. Sie sind in unserer Zivilisation unumgänglich, wenn wir auf Strom, Wärme und Co, nicht verzichten wollen. Und Südtirol ist einer der Spitzenreiter in Italien. 20 Gemeinden in Italien versorgen sich bereits grundsätzlich mit erneuerbaren Energien. 14 davon befinden sich in Südtirol und sechs davon in den oberen Reihen der von Legambiente erstellten Rangliste. Es handelt sich dabei um Bruneck, Prad, Toblach und Schluderns und andere. Südtirol gilt als vorbildliche Provinz, die sich in den letzten Jahren sehr für die Umweltpolitik eingesetzt hat. Landesrat Laimer berichtet, dass das klare Ziel eine 75 prozentige Gewinnung der Energie aus erneuerbaren Quellen bis 2015 sei.
In den Gemeinden wurden auch Einzelwertungen vorgenommen. Manche Haushalte seien vorbildlich mit Anlagen für Solarenergie ausgestattet. Unter den 5 Spitzenreitern in Italien befinden sich allein vier Orte aus Südtirol: die Gemeinden Völs, Terenten, Wolkenstein und Partschins. In Bozen befindet sich die größte Fläche an Kollektoren in Italien. Die Nutzung von Biomasse wird in Südtirol ebenfalls sehr gut verwertet. Unter den 20 besten befinden sich wieder 16 Gemeinden, Glurns erreicht den besten Grad an Selbstversorgung in diesem Bereich. Mut zur Innovation und tatkräftige Unterstützung auch von seiten der öffentlichen Ämter haben es möglich gemacht. Südtirol ist in Sachen Energiegewinnung aus wieder gewinnbaren Ressourcen ein vorbildliches Land geworden.

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